Wie konnte es soweit kommen? - Auch Kommunisten und Datenchaoten sind Bestimma in Münster!
Im Rat der Stadt Münster formiert sich gegenwärtig eine ungewöhnliche - nein, eine "Koalition" wollen sie genau nicht sein. Derzeit nennen sie sich "Gemeinsame politische Initiative", "Freundeskreis", "Partner", "Verantwortungsgemeinschaft". Es handelt sich bei diesen Nichtkoalitionspartnern um den informellen Zusammenschluss von nicht weniger als sechs politischen Playern jenseits der bisherigen schwarz-gelben Rathausregierung: SPD, GRÜNE/GAL, DIE LINKE, ÖDP, UWG und PIRATEN.
Pirat Langenfeld hat bereits konkrete piratige Vorschläge. So fordert er für die Bürger einen "public webspace", die Videoüberwachung in Bussen und an öffentlichen Plätzen soll zurückgefahren und auch sonst der Datenschutz optimiert werden. Ferner soll Open Source bei städtischen Einrichtungen usw. gefördert werden. Mit seinen Partnern verbindet ihn neben dem ökolgischen Impetus vor allem die Tendenz zur gebührenfreien Bildung, die freilich vor einem derzeit ungewissen Finanzierungsvorbehalt steht. Ein wesentliches Anliegen ist Langenfeld die Transparenz von Politik.


