Lost in Translation – interessante 'übrigens'-Infos
Während Coppola fünf Monate versuchte, ihre Muse Bill Murray zu erreichen (der seit 1999 keiner Agentur angehörte und seinen Anrufbeantworter nur selten benutzte), begann die Vorproduktion im Frühjahr 2002. Murray hatte inzwischen zwar zugesagt, aber keinen Vertrag unterschrieben, doch erschien er am 29. September, dem ersten Drehtag, in Japan. Sofias Bruder Roman Coppola machte mit einem zweiten Kamerateam Großstadtaufnahmen von Tokio, während Sofia mit den Darstellern arbeitete: Lediglich die damals 19-Jährige Scarlett Johansson und Giovanni Ribisi kannten sich, alle anderen Darsteller trafen sich erst in Tokio. Während das 35-mm-Filmmaterial für romantische Bilder sorgen sollte, bestand Coppola auf der Methode des Improvisierens, was die reellen Momentaufnahmen unterstützte: Die Jazz-Sängerin in der Hotel-Lounge des Park Hyatt spielte spontan eine Geliebte Murrays, während Kostümbildnerin Nancy Steiner die Telefonstimme von Bobs Ehefrau gab. Unerlaubt wurden heimlich Szenen in der U-Bahn, auf Straßen und in Starbucks gedreht, Murrays Karaoke und die Whiskey-Foto-Session entstanden intuitiv, bei überraschenden Regenfällen musste Johansson durch das Unwetter spazieren, im Shabu-Shabu-Restaurant wurde um vier Uhr morgens plötzlich der Strom ausgeschaltet (die Crew hatte zehn Minuten überzogen), und der inzwischen legendäre Abschiedskuss stand nicht im Buch, sondern war aus der Stimmung der beiden Akteure heraus entstanden (niemand außer Murray und Johansson wissen, was geflüstert wurde). Nach 27 Drehtagen verließ das Team am 8. November Japan.
via de.wikipedia.org
Danke, dass ihr das noch nicht gelöscht habt, liebe Blockwarte. ;)



